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Oberstaatsanwalt (Hauptabteilungsleiter),
Leiter der Hauptabteilung Wirtschaftsstrafsachen bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart,
Schwerpunktstaatsanwaltschaft für den Bereich des Oberlandesgerichts Stuttgart.
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Seit 2001 Leiter der Hauptabteilung für Wirtschaftsstrafsachen bei der Staatsanwaltschaft
Stuttgart,
Seit 1991 Abteilungsleiter bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart, Abteilung Kapitalanlagedelikte, Unlauterer
Wettbewerb, Marken- und Urheberstrafrecht, Korruption und Ausschreibungsbetrug, Illegale Beschäftigung,
Rechtshilfe in Wirtschaftsstrafsachen.
Seit 1975 im Justizdienst des Landes Baden- Württemberg als Richter und Staatsanwalt
vornehmlich im
Bereich Wirtschaftsstrafrecht, insbesondere Steuer-, Zoll- und Finanzmonopolrecht, Korruption, Untreue-
und
Betrugsdelikte.
Auslandstätigkeit im Rahmen der Rechtshilfe in strafrechtlichen Angelegenheiten (Schweiz,
Vereinigte
Staaten von Amerika ua).
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Themen
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§ 27 Kapitalbeschaffung, § 28 B I–IV Steuerorientierte Kapitalanlagen, § 29 Strohmann-
und
Scheingeschäfte,§ 30 Strafrechtliche Einstandspflichten, § 31 Treupflichtverletzungen, § 32 Haushaltsuntreue,
§ 50 A Kapitalbeschaffung, § 56 Produkthaftung, § 89 A, B Unternehmensnachfolge
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Lehrtätigkeiten
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Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, Fachrichtung
Bank, seit 1998,
Abgabenordnung, Steuerstrafrecht, Straf- und Strafprozessrecht, Amts- und Rechtshilfe, Geldwäsche,
Wertpapiergeschäft und Grauer Kapitalmarkt
Akademie der Polizei Baden-Württemberg, Freiburg/Breisgau und Wertheim seit 1987,
Untreue,
Vermögensabschöpfung, Bankuntreue und Insolvenzstrafrecht,
Deutschen Richterakademie in Trier und Wustrau 1985 – 2004 (Tagungsleitung und Lehrtätigkeit),
Strafprozessrecht, Ermittlungstaktik, Steuer- und Zollstrafrecht, Subventionsbetrug, Untreue,
Kapitalanlagebetrug, Bankuntreue, Verständigung im Strafverfahren
Polizeifachhochschule Villingen-Schwenningen, Vermögensabschöpfung seit 2001
Referendararbeitsgemeinschaftsleiter Strafrecht, 1983 bis
1995
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Schriftenverzeichnis
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Die Parteispendenverfahren und die Untersuchungsausschüsse - 1982/1992, in: Pflieger
(Hrsg),
Geschichte(n) der württembergischen Staatsanwaltschaften 2009, S. 351.
Die Treuhandverfahren 1992 bis 1998, in: Pflieger (Hrsg), Geschichte(n) der württembergischen
Staatsanwaltschaften 2009, S. 359.
Müller-Gugenberger/Bieneck, Wirtschaftsstrafrecht, 5. Aufl. 2011, Bearbeiter der Beiträge
wie oben
dargestellt
Müller-Gugenberger/Bieneck (Hg), Wirtschaftsstrafrecht, 4. Aufl., 2006, Bearbeiter
folgender Kapitel:
Straftaten im Rechnungswesen – Kapitalbeschaffung – Steuerorientierte Kapitalanlagen – Strohmann- und
Scheingeschäfte – Strafrechtliche Einstandspflichten der Geschäftsleitung – Treuepflichtverletzungen
–Haushaltsuntreue - Buchhaltung und Bilanz –Produkthaftung – Unternehmensnachfolge.
Müller-Gugenberger/Bieneck (Hg), Wirtschaftsstrafrecht, 3. Aufl., 2000; Bearbeiter
der Beiträge wie 2. Aufl.
Müller-Gugenberger (Hg.), Wirtschaftsstrafrecht, 2. Aufl., 1992, Bearbeiter der Beiträge
wie 1. Aufl.
Müller-Gugenberger (Hg.), Wirtschaftsstrafrecht, 1. Auflage, 1987, Bearbeiter folgender
Kapitel:
Anmeldepflichten – Erlaubnispflichten - Anlage des Rechnungswesens - Straftaten im Rechnungswesen –
Kapitalbeschaffung – Steuerorientierte Kapitalanlagen – Strohmann- und Scheingeschäfte – Strafrechtliche
Einstandspflichten der Geschäftsleitung – Treuepflichtverletzungen - Buchhaltung und Bilanz –
Produkthaftung.
Schmid/Winter, Vermögensabschöpfung in Wirtschaftsstrafverfahren - Rechtsfragen und
Praktische
Erfahrungen, NStZ 2002, 8.
Keller/Schmid, Möglichkeiten einer Verfahrensbeschleunigung
in Wirtschaftsstrafsachen, wistra 1984, 200.
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Berichterstattungen
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Third European Conference of Specialised Services in the Fight against Corruption,
Madrid 1998, National
Report Germany, in: Council of Europe (Hrsg) Trading in Influence and the Illegal Financing of Political
Parties, 2000, S. 67.
The role of Off-shore Financial Centres, OECD – Arbeitsgruppe “Bribery in International
Business
Transactions”, Februar 1999, Paris.
Experte im Twinning Covenant “Improving the Fight against Corruption and Economic
Crime” des PHARE-
Projektes der EU für die Tschechische Republik (2000 - 2004).
Mitglied von GRECO - Groupe d’Etats contre la Corruption - , Tätigkeit als GRECO Expert
(1999 – 2007),
Evaluation der Korruptionsbekämpfung im Auftrag des Europarats in folgenden Ländern:
Seminar for GRECO Expert-Evaluators, Zypern (2002) ( Download)
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Vorträge (Auswahl)
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European Commission Directorate – General Enlargement in co-operation with Deutscher
Notarverein, Civil
Law Notaries – Institutions Matter! The Contribution of Civil Law, Munich, Oktober 2010,
European Commission und Deutscher Notarverein, „Civil Law Notaries in Europe - The
contribution of civil law
notaries towards an area of freedocm, security and justice, September 2009 in Brüssel.
Wirtschaftskriminalität in Deutschland und Frankreich unter besonderer Berücksichtigung
des Aspekts
„Gesellschaftsrecht“, Euro-Institut, Kehl, 19.11.2009.
Wirtschaftskriminalität – Das Ermittlungs- und Strafverfahren gegen den Großspediteur
Betz, Ringvorlesung
»Kriminalistik« der Universität Osnabrück, November 2009.
Sechste Tagung Berufspolitik des Deutschen Notarvereins am 22. und 23. Januar 2009
in Brüssel,
Vorsorgende Rechtspflege aus ökonomischer Sicht, vgl. Schmitz- Vornmoor, notar 2009, 126.
Erscheinungsformen der Wirtschaftskriminalität und Bekämpfungsmaßnahmen im deutsch-französischen
Kontext, Euro-Institut, Kehl, 20.9.2007.
Die tatsächliche Ausgestaltung der Absprachepraxis aus staatsanwaltlicher Sicht, Tagung
„Absprachen im
Strafprozess“, Oktober 2004, Deutsche Richterakademie Trier.
Erfordert die Komplexität von Großverfahren ein neues Rollenverständnis, das der Verständigung
den Vorrang
vor der Entscheidung einräumt? Tagung „Richter, Staatsanwälte und Rechtsanwälte – miteinander und
übereinander, März 2004, Deutsche Richterakademie Wustrau.
Absprachen in Wirtschaftsstrafsachen aus Sicht der Staatsanwaltschaft, Universität
Münster,
Kriminalwissenschaftliches Kolloquium 2004, Institut für Kriminalwissenschaften, Prof. Dr. Nelles, 23.6.2004.
Betrügerische Kapitalanlagen, Messe Invest, März 2004, Stuttgart.
Opportunes Legalitätsprinzip - Deal, Freikauf und Gerechtigkeit, Deutscher Richter
und Staatsanwaltstag
2003, Dresden ( vgl. FAZ v 17.9.2003, http://www.drb.de/doc/presse_ristatag.pdf).
Software-Piraterie - Wirtschaftskriminalität im Computerzeitalter, 20. Tagung der
Gewerkschaft der Polizei für
Verbrechensbekämpfung iVm Business Software Alliance, 19.6. 2001, Fellbach.
Grenzüberschreitende Ermittlungstätigkeit der Polizei/Staatsanwaltschaft in Wirtschaftsstrafsachen,
Tagung
”Wirtschaftsstrafrechtliche Fragen”, Deutsch- Spanische Juristenvereinigung 11.03.2000, Köln.
Umgang mit der Wahrheit als Staatsanwalt. Zeugenbefragung im Spannungsfeld zwischen
Wahrheitssuche
und Persönlichkeitsrecht, In: Evangelische Akademie Bad Boll (Hrsg.): Wahrheit vor Gericht: Tagung vom
2.
bis 4. Oktober 1998 in der Evangelischen Akademie Bad Boll. Protokolldienst 14, 1999, S. 117 f.
Angestelltenbestechung, Tagung Risikoanalyse und Risikomanagement, Forum Mittelstand,
Evangelische
Akademie Bad Boll, 1998.
Bestechung im Geschäftsverkehr, , Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik
(BME), Heilbronn,
Dezember 1997.
Ermittlungstaktische und verfahrensrechtliche Probleme bei der Bearbeitung von Wirtschaftstrafverfahren,
Justizakademie Kolpin, 1996.
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Weitere Tätigkeiten
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Prüfer für die Erste Juristische Staatsprüfung, Universität
Tübingen (1995- 2009)
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Mitglied der Großen Strafrechtskommission des Deutschen Richterbundes seit 1997, Mitverfasser
im Auftrag
des Bundesministeriums der Justiz erstellter Gutachten:
Stärkung der Rechte des Opfers auf Gehör im Strafverfahren, 2010.
Besetzungsreduktion bei der Großen Strafkammer, 2009 (vgl Heß/Wenske, Die Besetzungsreduktion
der
Großen Strafkammern auf dem endgültigen gesetzgeberischen Prüfstand, DRiZ 2010, S. 262 ff).
Die Stellung von Gericht, Staatsanwalt und Polizei im Ermittlungsverfahren Strafprozessuale
Regeln und
faktische Fehlentwicklungen, 2008. ( Download)
Realisierungskonzept für die elektronische Akte im Strafverfahren, 2007. ( Download)
Datenaustausch bzw. Offenbarung von persönlichen Verhältnissen, 2006, (vgl. Kintzi,
Datenaustausch
zwischen Behörden – kooperative Reaktionen auf Jugendkriminalität, DRiZ 2006, S. 21 ff).
Beweisführung bei Schweigen der verdächtigen Person, 2005.
Mitwirkungspflichten der verdächtigen Person im Ermittlungsverfahren und Folgen der
Nichtmitwirkung, 2005.
Ausbau des Richtervorbehalts, 2003 (vgl Kintzi, Die Tätigkeit des Ermittlungsrichters
im Ermittlungsverfahren
und Richtervorbehalt, DRiZ 2004, S. 83 ff).
Das Recht der Nebenklage, 2002.
Wiederaufnahme im Strafverfahren, 2001.
Beweiserhebungs- und Beweisverwertungsverbote bei V- Personen, 2001, (vgl Kintzi,
Einsatz von V-Leuten
bei der Strafverfolgung, DRiZ 2003, S. 136 ff).
Reform der Tötungsdelikte, 2000 (vgl. Kintzi, Ärztliche Indikation zum Töten?, DRiZ
2002, S. 256 ff).
Reform der Rechtsmittel im Strafverfahren, 1999 (vgl Kintzi, Reform der Rechtsmittel
in Strafsachen, DRiZ
2000, S. 187 ff).
Die Geldstrafe, 1998, (vgl. Kintzi, Die Geldstrafe – eine ausbaufähige Sanktion, DRiZ
2001, S. 198 ff).
Einführung der Einheitsstrafe, 1997 (vgl. Kintzi, Einheitsstrafe - „Befreiungsschlag“
oder „Eintopfstrafe“?, DRiZ
1999, S. 309 ff).
Opferschutz im Strafverfahren, 1996 (vgl. Kintzi, Verbesserung des Opferschutzes im
Strafverfahren, DRiZ
1998, S. 65 ff).
Stellung des Kindes im Strafverfahren, 1995 (vgl. Kintzi, Stellung des Kindes im Strafverfahren
DRiZ 1996,
184 ff; Kintzi, Kinder als Tatverdächtige, DRiZ 1997, S. 32 ff).
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